| |











|
Die "Fibre Channel" Technik
wurde in den Jahren 1992 bis 1994 entwickelt, als es noch kein Gigabit Ehternet gab
und 622 Mbit ATM über Glasfaser fast unerschwinglich teuer war.Selbst
das 100 Mbit (Fast-) Ethernet sowohl über CAT5 (Kupfer) wie auch über Glasfaser (LWL=
Licht Wellen Leiter) war gerade im Kommen und man hatte damals dicke Probleme mit der
Leitungslänge bei 100 Mbit über 4-Daht Leitungen.
Im gesamten SCSI Bereich wuchs das Verlangen nach längeren performanten
Verbindungen (Leitungen), vom Leidensdruck getrieben, immer weiter. Das alte HVD oder inzwischen LVD ging auch nur bis ca. 20
Metern Länge und jeder weitere Meter reduzierte die Geschwindigkeit. |
 |
das ist auch Fibre Channel
 |
|
Fibre Channel ist eine Technologie (einVerfahren) :
Also hat man basierend auf dem Wissen von 1992 ein
Übertragungsverfahren entwickelt und erprobt und dann dokumentiert, das
mit diversen Protokollen mit einer brutto Übertragungsrate von 1 Gigabit vollduplex
sowohl über Kupfer als auch über Glasfaser betrieben werden konnte. Die Marketing Leute
machen bei Vollduplex sogar 2 Gigabit draus. Eigentlich brauchen Sie für echte 2 Gigabit
pro Richtung 2 Fasern pro Richtung. Auch das gibt es bereits. |
Und : in den USA muß jedes "Kind" einen Namen haben.
So gab man diesem Übertragungsverfahren den Namen "Fibre
Channel", sicher in Anlehnung an die Möglichkeiten bei Fiber Optics. Und so wuchsen
auch die Verwechselungen kontinuierlich. Selbst die Presseleute,
Redakteure und andere Schreiberlinge hatten ja damals noch gar keine Ahnung von der
Materie und nahmen gierig und flüchtig auf alles auf, das ihnen von den Senior- Marketing
Fritzen hingeworfen wurde. Zum Durchblick brauchte man erhebliches Grundlagen- Wissen
bezüglich serieller Übertragungverfahren und optischer
Methoden. Die wenigsten hatten das.
Unseres Wissens nach wurde jahrelang Fibre und Fiber
durcheinander geworfen, selbst in Prospekten ehemals renomierter Firmen und Hersteller. |
| Am Ende, also heutzutage in 2004, wird Fibre Channel in LANs und
WANs nicht (mehr) eingesetzt, weder mit IP noch mit IPX oder NETBIOS oder NETBEU. Dem hat
Gigabit Ethernet das Wasser vollends abgegraben. |
| Fibre Channel dient alleine und ausschließlich zur
optimalen schnellen und sicheren Anbindung von Massenspeichern aller Art an Server bzw.
Server- Batterien oder Farmen. Neben Schnelligkeit und Sicherheit spielen die maximal 10km
Entfernung und die mögliche absolute Redundanz dieses Netzwerkes die wichtigsten Rollen. |
| Und hier fährt Fibre Channel voll seine Qualitäten aus.
Die Profis unter den EDV Admins haben sich mühsam reingearbeitet in die Materie. Den
Laien wollen wir hiermit ein bischen helfen, mindestens teilweise zu verstehen,
worum es eigentlich geht und welche Vorteile sich bieten. |
Spätestens seit den Anschlägen vom 11. September 2002 haben so
gut wie alle EDV-Verantwortlichen mitbekommen, daß es nicht reicht, Bänder als
Datensicherung in den Tresor neben den Server zu legen oder sogar zwei Stockwerke darüber
oder darunter oder im Keller aufzubewahren.
Dort jedenfalls waren die Backup-Daten alle und endgültig weg.Ja hätte man nur............ - zu spät.
Und es gab Fibre Channel schon, das bedeutet, ein Festplatten-Array hätte bis
zu 10 Kilometer entfernt mit Glasfaser angeschlossen werden können, genauso schnell und
stabil wie direkt im Nachbarraum. Man hätte auch eine Festplatteneinheit in der Firma und
eine gespiegelte 10 Km entfernt zusammen betreiben können. Und diese Firmen hatten Geld
ohne Ende, also das war es auch nicht.
Zur Zeit kaufen wir in den USA Compaq Technik ab ca. 1999 auf, also alles, das
wir hier beschreiben, gab es 1999 und sogar vorher schon. Sicherlich damals noch nicht zu
den Preisen, die uns in den letzten Monaten das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ. |
| Sicherlich, man muß sich mit der Fibre Channel Technik vertraut
machen. |
| Wir bei RDE wollen es genau wissen und das meiste ausprobieren, so weit es
erschwinglich ist. Inzwischen haben wir sowohl bei IBM (bei den redbooks) als auch bei
Compaq (inzwischen HP) Dokumente gefunden, in denen abweichend von den glorreichen
Marketingsprüchen die nüchterne Wahrheit steht. Übrigens unterscheiden sich die
Aussagen in den beiden Hersteller Dokumentationen nur marginal voneinander. Das war das
erfreulichste an der ganzen Recherche. Es ist schon umso erstaunlicher, daß diese
Mitarbeiter noch nicht gefeuert sind, haben sie doch die Wahrheit publiziert. Und das
kommt so selten vor. Die Kernaussage ist, Brutto-Geschwindigkeit
ist niemals Netto-Geschwindigkeit. Nicht bei Ethernet, nicht bei ATM, nicht bei SCSI und
auch nicht bei FC (Fibre Channel).
 | Von den 100 Megabyte/s bleiben unter bestimmten Voraussetzungen sogar weniger als
10% übrig, maximal sind es netto ca. 85% der brutto Daten-Rate. |
 | Von dem SCSI Protokoll wissen wir, daß es sehr geschwätzig und
kommunikationsfreudig ist. Es steht bei SCSI auch genau beschrieben. Je mehr Ggeräte an
einem Strang hängen, desto mehr schwatzen sie. |
 | Das ist bei Fibre Channel anders. Dort gibt es ähnlich wie bei ATM eine Punkt zu
Punkt Verbindung. Auch daß heutzutage über Fibre Channel nur noch SCSI Kommandos laufen,
vereinfacht die Sache ganz enorm. |
 | Also, Fibre Channel ist schnell, sehr schnell verglichen mit den anderen
Möglichkeiten. Allein SATA holt da wieder auf. SCSI U320 hat jedoch enorme
Längenprobleme. |
 | Weitere Seiten in Kürze . . . . . . . |
|

unser Test-Turm mit FC
|
|
|
|